TU GUTES UND REDE DARÜBER

6. August 2014 at 16:15

Meine lieben Freunde,

lasst mich kurz erklären,

weshalb ich ab sofort nur noch positive und lebensbejahende Texte veröffentlichen werde.

 sommermohn (2)

Achtsamkeit, Hingabe, Dankbarkeit, Mut und Liebe –

Oder wie ich Standpunkte änderte, um neue Blickwinkel und Perspektiven zu gewinnen!

Kurzum:

TU GUTES UND REDE DARÜBER!

 Als ich in meiner Jugend immer wieder von meinem Wunsch sprach, eines Tages einmal Schriftsteller werden zu wollen, um den Kindern mit meiner Erzählkunst genauso rote Wangen zu zaubern wie Astrid Lindgren, den Mädchen das Rückgrat zu stärken wie Pippi Langstrumpf oder den Jungs die Angst vor dem Fliegen und vielem anderen zu nehmen wie der Karlsson vom Dach, da hatte ich noch keine Ahnung vom Handwerk des Schreibens, von der inneren Klarheit und Standfestigkeit, die der Schriftsteller braucht und noch nicht die kleinste Idee von Vladdia der Vampirette, die Phantasie aus Träumen saugt, oder von Mark Rytter, dem sympathischen Großmaul und Möchtegern-Ermittler, der sich mit krimineller Kindesadoption, Leihmutterschaft und Kryonisten herumplagen muss. Ich wusste noch nicht, dass ich in jeder Minute meines kreativen Daseins als professioneller Autor, tonnenweise Selbstdisziplin aufbringen darf, ganze LKW-Ladungen Fleiß und Organisationstalent schultern möchte und mich weder von meinen weinenden Kindern, noch von meiner Familieneinkommen erschuftenden Frau und erst recht nicht von Verlags-, Lektoren-, und Leser-Absagen und/oder –schmähungen entmutigen lassen sollte.

   Mein Vater hatte mich mehrmals gewarnt: „Schreiben ist mühsam! Lerne doch zuerst was Vernünftiges. Willst du nicht Arzt werden und meine Beine reparieren. Oder werde Lehrer, da hast du einen sicheren Job und dir gehen die Schutzbefohlenen nie aus. Aber Schriftsteller, das ist kein Beruf, da kannst du deine Familie nicht mit ernähren.“

   Ich widersprach heftig. Ich widersprach laut. Ich widersprach stumm und voll inneren Trotzes. Ich widersprach, widersprach, widersprach – verweigerte und unterlief sämtliche dargebotenen Alternativen – und gebe Dir heute in jedem Punkt Recht, Papa! Schreiben ist unendlich mühsam – und doch erlaubt es Dir, in eine dermaßen reiche Welt einzutauchen, durch die Du als Schriftsteller schöpferisch leicht schweben und den Ausgeburten Deiner eigenen, inneren Universen folgen magst. Schreiben ist unvernünftig – und doch kann der Schreibende der Inbegriff von Vernunft sein; das Handwerk dagegen ist strukturiert, vielseitig und für 98% der schreibenden Zunft brotlos. Leider bist du gestorben, bevor ich deine Beine als Heilender hätte heilen können – du weißt ja, wie oft und wie erfolgreich ich es als Phantasievoller vollbracht habe. Lehrer bin ich dann doch noch geworden – ich bilde mir ein, ein lebensbejahender, aufbauender, gestaltender Lehrer zu sein, weiß aber, dass meine Kräfte von viel zu vielen Systemfehlern begrenzt werden. Mit Geld kann ich meine Familie – genau wie Du es prophezeit hast – nicht ernähren: aber ich konnte und kann uns alle Fünf (und da schließe ich mich ausdrücklich mit ein) mit Vorbild, mit Herzblut, mit Hingabe, mit Leidenschaft, mit Begeisterung, mit Phantasie, mit Kreativität, mit Ideenreichtum, mit Schöpferkraft, mit Herzensgüte, mit Nächstenliebe, mit Urteilsfähigkeit, mit Zusammenhalt, mit Freundlichkeit, mit Fröhlichkeit, mit Klarsicht, mit Empfindsamkeit und mit vielem vielem mehr auf den Weg bringen.

   In den letzten beiden Jahren habe ich für ein Buch recherchiert, das mich als Schriftsteller beinahe gebrochen hat. Ich wollte meine Leser vor den Verschwörungen dieser durchkommerzialisierten Welt warnen und entdeckte ein Wespennest unvorstellbarer Ausmaße. Es gibt de facto kein einziges vom Menschen gemachtes System auf dieser Welt, das nicht zum Nutzen einiger weniger und zum Schaden der überwältigend großen Mehrheit manipuliert ist. Diese Angstsysteme in der Politik, im Bildungs- und Gesundheitswesen, in der Wirtschaft, der Ökologie, in allen Gemeinwesen, in den Medien und in der Unterhaltungsindustrie dienen immer nur dem einen Zweck: Angst verbreiten, Zwiespalt schüren, alle natürlichen Kreisläufe destabilisieren und durch unnatürliche, aber profitable ersetzen, Macht schaffen, Abhängigkeit schaffen, um sich dann als Heilsbringer möglichst teuer die manipulierte Heilsbotschaft abkaufen zu lassen.

   Kurz vor meiner endgültigen Resignation angesichts dieses Mount Everest der Manipulation durfte ich meine persönliche Katharsis erfahren. Meine Erkenntnis, die ich mit Hilfe von zahlreichen Menschen mit Ideen, Überzeugungen und Tatkraft gewann, lautete schlicht und einfach: Sei mutig! Angst ist deshalb so oft lähmend, weil ich aus Angst vor dem angstbesetzten Gefühl, Zustand, Ereignis, Prozess, Schicksal den Kopf in den Sand stecke. Als Phoenix aus der Asche kann ich nur dann aufsteigen, wenn ich zuvor durchs Feuer gegangen bin. Das habe ich getan. Während der Recherche für mein Buch bin ich durch das Feuer unserer Angstsysteme gegangen. Ich habe mir nicht nur die Füße verbrannt, sondern sämtliche Sinne versengt. Ich konnte und wollte nicht glauben, was heute nicht mehr zu leugnen ist und was mein Naturheiler-, Philosophen- und Schriftstellerkollege Rüdiger Dahlke treffend mit dem Satz: „Was früher Verschwörungstheorie war, ist heute gelebte und erfahrene Realität.“ analysiert. Aber die Phantasie meiner Vorgänger und Mitstreiter auf dem Feld der Manipulationen hat meine Schmerzen im Feuer gelindert und meine Wunden gekühlt. So konnte ich mich am Ende mit frischem Flügelschlag in neue Höhen emporschwingen.

   Ich ließ das Feuer hinter mir zurück und erkannte, dass mir die Flammen nichts mehr anhaben können. Es gibt Millionen Menschen, die ihr Tal der Tränen durchschritten haben. Millionen meiner Mitseelen haben entdeckt, dass sich Realität nur im individuellen, ureigenen Wahrnehmen und Erfahren gestalten lässt. Menschen aus allen Schichten, Menschen aller Sprachen und Kulturen, Menschen aller Lebensalter und Geschlechter, Menschen aller Hautfarben und Religionen, Menschen von überall fühlen und wissen, dass einzig und alleine sie selbst ihre Realität bestimmen, dass negative Gedanken und Gefühle das Negative nähren, gerade so wie positive Empfindungen und Erfindungen stets das Positive stärken. Angst lässt sich nur besiegen, indem ich sie durchlebe, erlebe und für mich persönlich lerne, sie gemäß meiner individuellen Möglichkeiten zu gestalten. Manipulationen kann ich nur durchschauen, wenn ich mich aller meiner Sinne besinne und lerne, sie zu schärfen. Eine bessere Welt kann ich nur dann erbauen, wenn ich mein Handwerk des Erbauens gründlich erlerne und weiß, welche Zutaten ich für meine bessere Welt brauche, wie ich sie mir verschaffen kann, mit welchen Mitteln ich mich für ein besseres Miteinander in einem gemeinsamen Haus ausstatten will.

   Ich persönlich weiß und fühle, was mein Lebenselixier ist. Achtung, Hingabe, Glück, Kreativität und Dankbarkeit sind die Essenzen! LIEBE ist der Ausdruck.

   In diesem Leben werde ich mit ganzer Kraft und all meinen Fähigkeiten danach streben, menschlich zu handeln, menschlich zu fühlen und menschlich zu denken. Ich werde meinem persönlichen Nährboden des Negativen die Nährstoffe entziehen. Ich verstärke POSITIVES!

   Im letzten Teil meines Buches „MENSCHHEIT 5.0 – Leute von heute fuer eine Welt von morgen“ habe ich damit begonnen, indem ich meine Vordenker und Vorfühler zu Wort kommen lasse. Von A-Z stelle ich Hunderte Links von Menschen zur Verfügung, die sich bereits erfolgreich mit dem positiven Gestalten der besseren Welt von morgen befasst haben.

   Auf meiner Facebookseite werde ich von heute an genau dasselbe machen – und nur noch positiv verstärkende Signale senden. Mein Lebenselixier ist die Liebe!