Petition für Ina Wilhelms Asperger-Autismus-Hund

11. Januar 2014 at 18:34

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Ina braucht unsere Hilfe. Die Krankenkasse, die ja per Definition Solidarität üben muss, verweigert sich schon viel zu lange. Jede Stimme zählt. Bitte macht mit und verbreitet Eure gute Tat über Eure sozialen Netzwerke. Gemeinsam sind wir stark!     

„Ich heiße Ina Wilhelm, bin 35 Jahre alt und leide unter Aspergerautismus. Weil ich jahrelang nicht gesprochen habe, war ich häufig im Krankenhaus und nahm viele Medikamente. Doch der Therapieerfolg blieb aus. Dann kam mein Arzt vor 11 Jahren auf die Idee, eine Assistenzhündin für mich zu beantragen.

Als Abayomi in mein Leben kam, war es ein Wandel, den man sich kaum vorstellen kann. Seitdem der Hund an meiner Seite ist, ermöglicht sie mir das Sprechen und dass ich überhaupt zu meinem Arzt hingehen konnte und kann. Auch bei Stresssituationen, die bei mir sehr oft auftreten, und starken Schmerzen sinkt mein Cortisolwert nachweislich und mein Blutdruck wird ruhiger, wenn Abayomi da ist. Meine tolle und hilfreiche 24-Stunden-Begleiterin auf vier Pfoten hat es mir ermöglicht, wieder am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Heute singe ich im Chor und kann unter vielen Menschen sein. Ich kann mich zu Hause wohlfühlen, auch wenn ich Schmerzen habe. Abayomi beruhigt mich trostvoll und ohne jegliche Bewertung. Mit Abayomi kann ich lachen, weinen und das Leben teilen. Abayomi macht mich stark.

Mein Hund ist nun fast 12 Jahre alt, sodass ich bald einen neuen Assistenzhund an meiner Seite benötige. Die Ausbildung eines Assistenzhundes kostet mindestens 3.000 Euro – dazu kommen die Kosten für die Anschaffung des Hundes. Damals habe ich Glück gehabt: Viele Menschen hatten für uns gespendet. Denn bisher zahlt meine Krankenkasse nicht für einen Autismusbegleithund. Dabei mildert Abayomi – ähnlich wie bei Blinden – die Auswirkungen meiner Behinderung im gesamten täglichen Leben. Wenn ich also nur mithilfe meines Hundes mein Leben bestreiten kann, dann müsste er auch als „Hilfsmittel” anerkannt und finanziert werden. Zudem ist der Hund viel billiger als Krankenhausaufenthalte, Medikamente und einige anderen Therapieformen, die ich anstelle dessen machen dürfte.

Natürlich wird Abayomi bis an ihr Lebensende bei mir bleiben, aber sie hat sich auch Entlastung verdient und kann, wie auch wir Menschen, einfach auch mehr Ruhe brauchen und mich nicht 24 Stunden begleiten….wenn sie dieses für Hunde doch schon hohe Alter erreicht hat.Sie wird in aller Ehre und jeden Tag hoffentlich noch eine Weile bei mir sein.

Ich fordere meine Krankenkasse daher auf, mir einen Assistenzhund für die Bewältigung meines Alltags zu zahlen. Der wertvolle Beitrag von Assistenzhunden ist wissenschaftlich bewiesen, auch mein Arzt hat Abayomis positiven Einfluss auf mich mehrfach in Gutachten bestätigt. Mein Autismusbegleithund sollte daher wie ein Blindenführhund anerkannt und bezahlt werden.

Bitte unterstützen Sie mich jetzt mit Ihrer Unterschrift. Sobald Sie unterschrieben haben, machen Sie Ihre Freunde und Bekannten auf die Petition aufmerksam: www.change.org/starkmithund.“