Wohin der Weg auch führt…

30. Januar 2014 at 18:17

KS 2

DAS GEHEIMNIS DER KREATIVITÄT

27. Januar 2014 at 11:55
DAS GEHEIMNIS DER KREATIVITÄT: INS LAND DES EIGENEN WESENS SCHAUEN
Der Pianist Edwin Fischer (1886 – 1960) hielt bei einem Meisterkurs vor über 50 Jahren folgende bedeutungsvolle Einführungsrede, die heute mehr denn je Gültigkeit hat:
…„Wir haben mit Absicht dieses stille Haus gewählt, um miteinander uns den Werken der großen Meister zu widmen, dieses einfache Schloss, das fern dem Getriebe der großen Stadt liegt, zu dem Sie nur zu Fuß auf einem Gang von einer Viertelstunde gelangen können. Hier, ohne künstliches Licht, ohne Auto, ohne Telefon, nur von der Natur umgeben, hoffe ich, dass Sie schon auf dem Wege dahin die Unrast, den Alltag, das Allzumaterielle verlieren und vergessen mögen – und so, schon vertraut mit Baum, Wolke und Wind, den Werken empfänglich nahen. Handelt es sich hier ja nicht darum, Ihnen schnell ein paar Stücke beizubringen – ich habe nichts anderes, nichts Geringeres im Sinn, als Sie vom Klavier fort und zu sich selbst zu führen.
In der heutigen Zeit vollkommener Technik und Mechanik hat ein nur im rein pianistisch-­artistischen Sinne gut gespieltes Klavierstück keinen Zweck mehr. Nur innerlich erlebte Kunst, an der Ihre Persönlichkeit schöpferischen Anteil hat, interessiert, wirkt und baut auf. Sie müssen zu sich selbst gelangen.
Um Sie dazu zu bringen, müssen die, die nicht schon einmal gestorben sind, sterben; und zwar den Opfertod aller Eitelkeit, alles Angelernten, Aufgeklebten, Falschen.
Sie müssen dann wie ein Suchender, leise hinuntersteigen in das Dunkel Ihres tiefsten Seins, dorthin, wo Sie in der Kindheit waren, und dem Rauschen Ihrer Wünsche und Sehnsüchte lauschen, wieder sein wie ein Kind, ein Baum, eine Blume, unverfälscht und echt, hingegeben dem Gefühl vollen Lebens. Und wenn Sie still genug sind, voller Ehrfurcht für den Gott in Ihnen und Ihr Ohr an das Urgestein pressen, um dem heimlichen Tod zu lauschen, der durch alle Welten zieht, wird ER das heilige Feuer der Phantasie aufleuchten lassen, einer Phantasie, die ihre Kräfte aus Ihrem eigenen Sein und Wesen zieht.
Und bist Du demütig und stark zugleich, so schaust Du das Land Deines eigensten Wesens, das Land der reinen Dinge, die Kraft, die Größe, die Schönheit selbst und auch das Leid und die Weichheit und die Verklärung. Und hast Du diese Urbilder in Dich aufgenommen, so lass den Strom Deiner Kräfte aufsteigen in Dein Leben, in Deine Taten, in Deine Kunst und forme nach Deiner Phantasie – und das Bild Deiner Schönheit, Deiner Größe, Deine Liebe und Deine Trauer, Deine Hoffnung und Deine Freude wird leuchtend und fruchtbar. Du wirst ein Schöpfer.
Ein schöpferischer Mensch aber in seiner besten Stunde ist göttlich. Wenn es Dir jedoch nicht gegeben ist, Deine innere Vorstellungskraft in eigenen Schöpfungen zu verwirklichen, so findest Du die Werke der großen Meister. Sie sind, wie Gefäße, bereit, Deinen Strom zu empfangen. Diese herrlichen Gebilde sind die andere Hälfte Deines Daseins. Umfange sie, belebe sie, ohne ihnen Gewalt anzutun, veredle an ihnen, wachse an ihnen und leihe ihnen, diesen Götterbildern eines geahnten Reiches, die Kraft Deines warmen Lebens.
Doch diese geahnte, geistige Welt bedarf, um in Erscheinung zu treten, der diesseitigen Wirklichkeit. Zwar benutzen wir in unserer Kunst den denkbar entmaterialisiertesten Stoff, schon nicht mehr an unsere Erde gebunden – die Schwingung – doch auch sie will geformt, geschaffen sein. Der Weg vom Urbild über Psyche, Physis, Instrument und Klang ist weit – und auf jeder der Leidensstationen geht etwas verloren – nur ein Bruchteil des Urbildes kommt zu Erscheinung.
Wenn ich Ihnen auf diesem Wege helfen kann, so tue ich es gerne, damit aus dem Werk und Ihrer Persönlichkeit zusammen ein Neues entstehe, aus dem in Kraft und Reinheit das Ewige leuchte, um dessentwillen zu leben allein sich verlohnt.“
Danke, Roland Ropers, für die Zusendung des Textes.
Foto: DAS GEHEIMNIS DER KREATIVITÄT: INS LAND DES EIGENEN WESENS SCHAUEN

Der Pianist Edwin Fischer (1886 – 1960) hielt bei einem Meisterkurs vor über 50 Jahren folgende bedeutungsvolle Einführungsrede, die heute mehr denn je Gültigkeit hat:

„Wir haben mit Absicht dieses stille Haus gewählt, um miteinander uns den Werken der großen Meister zu widmen, dieses einfache Schloss, das fern dem Getriebe der großen Stadt liegt, zu dem Sie nur zu Fuß auf einem Gang von einer Viertelstunde gelangen können. Hier, ohne künstliches Licht, ohne Auto, ohne Telefon, nur von der Natur umgeben, hoffe ich, dass Sie schon auf dem Wege dahin die Unrast, den Alltag, das Allzumaterielle verlieren und vergessen mögen – und so, schon vertraut mit Baum, Wolke und Wind, den Werken empfänglich nahen. Handelt es sich hier ja nicht darum, Ihnen schnell ein paar Stücke beizubringen – ich habe nichts anderes, nichts Geringeres im Sinn, als Sie vom Klavier fort und zu sich selbst zu führen.

In der heutigen Zeit vollkommener Technik und Mechanik hat ein nur im rein pianistisch-­artistischen Sinne gut gespieltes Klavierstück keinen Zweck mehr. Nur innerlich erlebte Kunst, an der Ihre Persönlichkeit schöpferischen Anteil hat, interessiert, wirkt und baut auf. Sie müssen zu sich selbst gelangen.

Um Sie dazu zu bringen, müssen die, die nicht schon einmal gestorben sind, sterben; und zwar den Opfertod aller Eitelkeit, alles Angelernten, Aufgeklebten, Falschen.

Sie müssen dann wie ein Suchender, leise hinuntersteigen in das Dunkel Ihres tiefsten Seins, dorthin, wo Sie in der Kindheit waren, und dem Rauschen Ihrer Wünsche und Sehnsüchte lauschen, wieder sein wie ein Kind, ein Baum, eine Blume, unverfälscht und echt, hingegeben dem Gefühl vollen Lebens. Und wenn Sie still genug sind, voller Ehrfurcht für den Gott in Ihnen und Ihr Ohr an das Urgestein pressen, um dem heimlichen Tod zu lauschen, der durch alle Welten zieht, wird ER das heilige Feuer der Phantasie aufleuchten lassen, einer Phantasie, die ihre Kräfte aus Ihrem eigenen Sein und Wesen zieht.

Und bist Du demütig und stark zugleich, so schaust Du das Land Deines eigensten Wesens, das Land der reinen Dinge, die Kraft, die Größe, die Schönheit selbst und auch das Leid und die Weichheit und die Verklärung. Und hast Du diese Urbilder in Dich aufgenommen, so lass den Strom Deiner Kräfte aufsteigen in Dein Leben, in Deine Taten, in Deine Kunst und forme nach Deiner Phantasie – und das Bild Deiner Schönheit, Deiner Größe, Deine Liebe und Deine Trauer, Deine Hoffnung und Deine Freude wird leuchtend und fruchtbar. Du wirst ein Schöpfer.

Ein schöpferischer Mensch aber in seiner besten Stunde ist göttlich. Wenn es Dir jedoch nicht gegeben ist, Deine innere Vorstellungskraft in eigenen Schöpfungen zu verwirklichen, so findest Du die Werke der großen Meister. Sie sind, wie Gefäße, bereit, Deinen Strom zu empfangen. Diese herrlichen Gebilde sind die andere Hälfte Deines Daseins. Umfange sie, belebe sie, ohne ihnen Gewalt anzutun, veredle an ihnen, wachse an ihnen und leihe ihnen, diesen Götterbildern eines geahnten Reiches, die Kraft Deines warmen Lebens.

Doch diese geahnte, geistige Welt bedarf, um in Erscheinung zu treten, der diesseitigen Wirklichkeit. Zwar benutzen wir in unserer Kunst den denkbar entmaterialisiertesten Stoff, schon nicht mehr an unsere Erde gebunden – die Schwingung – doch auch sie will geformt, geschaffen sein. Der Weg vom Urbild über Psyche, Physis, Instrument und Klang ist weit – und auf jeder der Leidensstationen geht etwas verloren – nur ein Bruchteil des Urbildes kommt zu Erscheinung.

Wenn ich Ihnen auf diesem Wege helfen kann, so tue ich es gerne, damit aus dem Werk und Ihrer Persönlichkeit zusammen ein Neues entstehe, aus dem in Kraft und Reinheit das Ewige leuchte, um dessentwillen zu leben allein sich verlohnt.“

Danke, Roland Ropers, für die Zusendung des Textes.

Danke, Christina Kessler, für das Teilen!

DIE GLÜCKSSCHMIEDE

24. Januar 2014 at 17:43

„Jeder ist seines Glückes eigener Schmied!“

Wir alle streben nach dem großen oder dem kleinen Glück – ob sprichwörtlich oder ganz pragmatisch.

Aber wer hilft uns beim Schmieden?

Buchstabensalat

Weitere Informationen zum Thema „GLÜCK“ finden Sie auf meiner Facebookseite.

ACHTSAMKEIT

15. Januar 2014 at 18:18

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Achtsamkeit ist mehr als ein Modewort. Sie kann alle irdischen Probleme lösen, wenn wir sie zulassen!

10 einfache Wege zu mehr Achtsamkeit finden Sie auf der sehr schönen Facebook-Seite von myMONK.

http://mymonk.de/10-einfache-wege-zu-mehr-achtsamkeit-und-weniger-stress-im-alltag/

ACHTUNG FREIBERUFLER – hör auf dein inneres Kind!

15. Januar 2014 at 10:30

3kleine lösung

Einem Kreativen zu sagen, dass er kreativ sein soll, heißt: Eulen nach Athen tragen. Dennoch kann es nicht schaden, ab und zu sein inneres Kind zu befragen. Das Dumme ist nur, dass es manchmal plärrt und greint und herumnölt, weil es krank, übel gelaunt oder hoffnungslos mit G-8 und einem Freizeitmanagementkompatibilitätsplan überfordert ist.

Außerdem bleibt mir schleierhaft, weshalb nun ausgerechnet die Ideen eines heranwachsenden, reifenden Wesens dem Geldverdienst dienen sollen? Andererseits gibt der untenstehende Artikel einen grandiosen Einblick in die Gemüts-Gemengelage eines Kindes. Ein bisschen kindliche Kreativität bei der Ideenfindung kann sicher nicht schaden. Ich wollte schon als Kind immer nur Schriftsteller werden. Leider hat das Kind vergessen, Kaufmann werden zu wollen. Und das innere Kind tut einen Teufel und weigert sich strikt, Versäumtes nachzuholen, weil es frei nach Rilke eine höllische Angst davor hat, zusammen mit den Teufeln auch gleich die Engel auszutreiben.

http://www.shutterstock.com/de/blog/2013/09/5-tipps-wie-ein-kind-denken/?pl=OBDE-art25

Petition für Ina Wilhelms Asperger-Autismus-Hund

11. Januar 2014 at 18:34

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Ina braucht unsere Hilfe. Die Krankenkasse, die ja per Definition Solidarität üben muss, verweigert sich schon viel zu lange. Jede Stimme zählt. Bitte macht mit und verbreitet Eure gute Tat über Eure sozialen Netzwerke. Gemeinsam sind wir stark!     

„Ich heiße Ina Wilhelm, bin 35 Jahre alt und leide unter Aspergerautismus. Weil ich jahrelang nicht gesprochen habe, war ich häufig im Krankenhaus und nahm viele Medikamente. Doch der Therapieerfolg blieb aus. Dann kam mein Arzt vor 11 Jahren auf die Idee, eine Assistenzhündin für mich zu beantragen.

Als Abayomi in mein Leben kam, war es ein Wandel, den man sich kaum vorstellen kann. Seitdem der Hund an meiner Seite ist, ermöglicht sie mir das Sprechen und dass ich überhaupt zu meinem Arzt hingehen konnte und kann. Auch bei Stresssituationen, die bei mir sehr oft auftreten, und starken Schmerzen sinkt mein Cortisolwert nachweislich und mein Blutdruck wird ruhiger, wenn Abayomi da ist. Meine tolle und hilfreiche 24-Stunden-Begleiterin auf vier Pfoten hat es mir ermöglicht, wieder am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Heute singe ich im Chor und kann unter vielen Menschen sein. Ich kann mich zu Hause wohlfühlen, auch wenn ich Schmerzen habe. Abayomi beruhigt mich trostvoll und ohne jegliche Bewertung. Mit Abayomi kann ich lachen, weinen und das Leben teilen. Abayomi macht mich stark.

Mein Hund ist nun fast 12 Jahre alt, sodass ich bald einen neuen Assistenzhund an meiner Seite benötige. Die Ausbildung eines Assistenzhundes kostet mindestens 3.000 Euro – dazu kommen die Kosten für die Anschaffung des Hundes. Damals habe ich Glück gehabt: Viele Menschen hatten für uns gespendet. Denn bisher zahlt meine Krankenkasse nicht für einen Autismusbegleithund. Dabei mildert Abayomi – ähnlich wie bei Blinden – die Auswirkungen meiner Behinderung im gesamten täglichen Leben. Wenn ich also nur mithilfe meines Hundes mein Leben bestreiten kann, dann müsste er auch als „Hilfsmittel” anerkannt und finanziert werden. Zudem ist der Hund viel billiger als Krankenhausaufenthalte, Medikamente und einige anderen Therapieformen, die ich anstelle dessen machen dürfte.

Natürlich wird Abayomi bis an ihr Lebensende bei mir bleiben, aber sie hat sich auch Entlastung verdient und kann, wie auch wir Menschen, einfach auch mehr Ruhe brauchen und mich nicht 24 Stunden begleiten….wenn sie dieses für Hunde doch schon hohe Alter erreicht hat.Sie wird in aller Ehre und jeden Tag hoffentlich noch eine Weile bei mir sein.

Ich fordere meine Krankenkasse daher auf, mir einen Assistenzhund für die Bewältigung meines Alltags zu zahlen. Der wertvolle Beitrag von Assistenzhunden ist wissenschaftlich bewiesen, auch mein Arzt hat Abayomis positiven Einfluss auf mich mehrfach in Gutachten bestätigt. Mein Autismusbegleithund sollte daher wie ein Blindenführhund anerkannt und bezahlt werden.

Bitte unterstützen Sie mich jetzt mit Ihrer Unterschrift. Sobald Sie unterschrieben haben, machen Sie Ihre Freunde und Bekannten auf die Petition aufmerksam: www.change.org/starkmithund.“

Forum für alle Schreiberlinge

6. Januar 2014 at 16:20

Die untenstehende Seite ist eine tolle Möglichkeit, Euch schreibend an eine große Öffentlichkeit zu wenden. Hier findet Ihr ein Forum, das Euch das Ausprobieren der unterschiedlichsten Textformen erlaubt. Außerdem ist das Schreiber-Netzwerk natürlich immer eine Fundgrube für Ideen und Anregungen aller textlichen Art und ein äußerst fruchtbarer Nährboden für Kreativität.

Ausprobieren, mitmachen, eintauchen! Auf ein Frohes Neues 😉

alte pfade

http://www.schreiber-netzwerk.eu/de/

Schema und Tabelle zum „Kreativen Schreiben“

6. Januar 2014 at 14:53

Ich wünsche allen meinen Lesern, Schülern und Interessierten ein glückliches und erfülltes Neues Jahr.

Schreiben Sie sich rundum und tief drinnen wohl;

denn Schreiben hilft in allen Lebenslagen!

Buchstabensalat