Schottland – eine Schatzkammer am Rande Europas

2. Dezember 2013 at 19:42

Schottland – eine Schatzkammer am Rande Europas

Wo beginnt die Welt? Kennt eine Kugel Anfang und Ende? Ist alle Vielfalt der Natur Gottes Werk?

Unser schottisches Intermezzo begann mit einem Zufall.

Hungrig nach Eindrücken, mit vernehmlich knurrendem Fernweh in der nach drei Kindern und fünfzehn Urlaubsdürrejahren immer noch rastlosen Reisenden-Seele, streifte der Jäger und Sammler auf der Suche nach Beute, die in der gemütlichsten Höhle nicht zu erlegen ist, mit unstetem Blick und flatternder Hand durch „www.die-weite.Welt-oderso“.

Es gab Flüge zu versteigern: eine Handvoll Thailand mit Traumstrand nach dem Tsunami, danke nein! Lieber eine Prise Madagaskar, mal schnuppern? Gab es da nicht die Pest? Oder Honolulu am Mittag mit Mauna-Wolke und abends dann Mauka und Hangloose auf Kauai? Tasmanische Teufeleien Down Under? Sehr exotisch, sehr verlockend, sehr weit! Für unsere erste Reise ohne Kinder zu zweit zu weit. Schweden – zum Ersten, Sizilien – zum Zweiten, den Zuschlag erhält: Schottland!

„Oh, nein!“, entwich es meiner Herzallerliebsten. „Ich tanze Flamenco, ich liebe Wüstenglut, bernsteinfarbene Haut und Sonnenuntergänge über dem Mittelmeer. Und was machst du, kommst mir mit Schottland! Haben die überhaupt schon Strom und fließend Wasser? Außer vom Himmel herab! Da regnet es Tag und Nacht, und Nessie ist auch bloß eine MarketingMogelpackung.“

Zugegeben, mit bernsteinfarbener Haut tun sie sich schwer, die Nachkommen der rotblonden Wikinger, der robusten Pikten und der rauen Skoten. Sonnenverwöhnt mögen sie nicht sein, dafür sind sie aber perfekt an die realen Erfordernisse von Raum und Zeit angepasst. Auch mit dem Regen geizt der Himmel über den Schotten durchaus mehr, als das Klischee verspricht. Als Ausgleich für mediterrane Sonnenuntergänge und südländisches Savoir-Vivre haben die stolzen Nordländer aus Gerstenmalz und Wasser den Bernstein farblich, geschmacklich und alkoholisch zu einer Sinfonie nie gekannter Genüsse komponiert und dieses wahre Gold des Nordens auf den Namen Whiskey getauft. Geschickt exportieren sie dergestalt schottische Identität in alle Welt. Schluck für Schluck schmeichelt und entlockt er zentralbrasilianischen wie hinterindischen Kehlen gurrende bis rauchige Laute des Wohlbehagens. Und mit jedem Tropfen River Spey und Glen Avon sickert auch ein Hauch der schottischen Seele in das Unterbewusste der weltweiten Feinschlucker und –schmeckergemeinde. Gleichzeitig birgt dieser wunderbare Tropfen ein weiteres Geheimnis, das wir erst am Ende unserer Reise verstehen werden.

Mit Klischees von spröden Heidelandschaften, wabernden Nebelschwaden in feuchtkalten Sommernächten und drögen Eingeborenen, die nackte Männerbeine, schräge Musik aus gequetschten Säcken und kaltgepresste Schafeingeweide als gehobene Lebensart proklamieren, schwer beladen, kehren wir unserer ach so vorurteilslosen, deutschen Heimat den Rücken.

„Auf der Spurensuche nach unseren Angeliter Vorfahren, die sich auf den Hebriden und anderen Inseln im Norden Schottlands sogar mit einer Felsen-Graffitti verewigt haben sollen“, wie ich meiner Mallorca-noch-immer-nicht-missen-mögenden Gattin tröstend versichere.

Die erste Überraschung gibt es gratis gleich bei der Landung. Am Flughafen herrscht ein babylonisches Treiben – G-8-Gipfel in Edinburgh. Schottland präsentiert sich für 3 Tage als Gastgeber für den exklusiven Club der mächtigsten Globalisierer dieser Welt. Die weltoffene Freundlichkeit, mit der das geschieht, atomisiert unser erstes Klischee – Schotten seien barsche Eigenbrötler mit einem Hang zum Sektiererischen. Die Realität im 3. Jahrtausend überrascht uns mit mildem Sommerwetter, einem Bad am goldüberfluteten Atlantikstrand von Prestwick und einem freundlichen Polizisten, der sein Motorrad stehend, mit Sonnenbrille, Skistiefeln und flatterndem T-Shirt bewaffnet durch die sanften Brandungswellen zu uns ins Wasser bugsiert.

„Hi, Folks! Was macht ihr denn hier?“

„Baden! Und schottische Polizisten, fahren die immer mit ihren Motorrädern durch die Brandung.“

Mit breitem Lachen entgegnet der Gesetzeshüter: „Die Welt ist zu Besuch, Leute! Ich muss den Strand sichern. Morgen habe ich frei. Genießt euren Urlaub. Ihr seht ja, Schottland ist wunderschön!“

Freundlich mit dem Motorrad wackelnd zuckelt er zum nächsten informellen Schwätzchen davon. Später sehen wir ihn noch einmal winkend am Horizont. Schottland ist auf unvergleichliche Art und Weise in der Moderne angekommen. Und wir in Schottland. Die erste Gemeinsamkeit mit Angeln ist schnell entdeckt. Die Küste in Richtung Glasgow ist dünn besiedelt – eine karge Landschaft mit lieblichen Flecken Grün dazwischen, mit einem besonderen Licht und freundlich-zurückhaltenden Menschen.

Am nächsten Morgen beginnt unser näheres Kennlernen. Bei strahlendem Sonnenschein – und schottischem Frühstück. Das Land hält weit mehr Überraschungen für uns bereit als herzliche Bewohner. Zweideutig wie dieser Satz, so sind auch unsere ersten Eindrücke.

Glasgow lassen wir am Rande liegen, was, wie uns allerorts versichert wird, unser erster Fehler sei. Doch den können wir bald vergessen. Am Loch Lomond brennt uns die Sonne auf den Pelz, dass selbst meiner Herzallerliebsten ein andalusisches „Ola!“ entfährt. Verträumte Dörfer mit reetgedeckten Fachwerkhäusern, windschiefen Wänden zwischen üppig begrünten Hügeln und lichten Kiefernwäldern laden uns zum Verweilen ein. Doch noch spüren wir das Zerren unserer begrenzten Zeit, obwohl sich schon erste Momente einer gewissen Verlangsamung in unsere Tour geschlichen haben. In Balmaha glitzern die blauen Wasser des Loch Lomond so verlockend, das wir an einem verwitterten Kai mit hübschen kleinen Yachten beschließen, der Illusion der Zeit nachzuspüren. Vielleicht gehen die Uhren wirklich langsamer in diesem Teil der Welt? Die zweite Gemeinsamkeit mit unserer Heimat.

Wir klettern auf einen Berg am Ufer und finden uns atemlos vor einer unvergleichlich schönen Naturkulisse: Mehrere kleine Inseln – bewohnte und unbewohnte – im See liegen dort wie grüne Saphire auf nachtblauem Samt. Riesenfarne wiegen sich sachte im Wind. Ein Schmetterling flattert gemächlich vorbei. Die saftige, gelbe Blume lässt ihn kalt. Davon gibt es mehr als genug. Der rote Mohn am Saum des Waldes hat es ihm angetan. Ein Vogel zwitschert. Sonst ist es still. Schwalben kreisen schweigend am wolkenlosen, azurblauen Himmel und schnappen nach unsichtbaren Mücken, die sich mit der warmen Luft so hoch empor gehoben haben, dass sie sich in keinem Baumwipfel mehr verstecken können. Fernab der Zivilisation könnte es nicht schöner sein, als jäh eine Nikon bewaffnete Touristenhorde aus dem Unterholz bricht. Am Rande unseres Aussichtsfelsens steht ein Zelt. Seine Bewohner haben ihren Müll und die Reste mehrerer Grillfeste auf dem Felsen verteilt. Auch hier scheint die Moderne Einzug gehalten zu haben.

Zusehends beginnen wir zu verstehen: Schottland ist Antwort auf viele Fragen, doch Antwort erhält man nur, wenn man die richtigen Fragen stellt! Zunächst sammeln wir fleißig weitere Eindrücke: das verwunschene Tal am Loch Ard, die Abgeschiedenheit am Loch Katrine, die Einsamkeit am Loch Arklet, allesamt Landschaften von archaischer Größe, meint man, beim ersten Erleben. Doch dann trifft man Menschen. Und die erzählen. Berichten von den Waldbränden im Elizabeth National Forest. Von der Arbeitslosigkeit, weil Jahrzehnte lang ohne Sinn und Verstand abgeholzt wurde, ohne aufzuforsten. Von Rob Roy, dem Nationalschurken, der sich in dieser Gegend vor seinen englischen Häschern und seinen schottischen Gläubigern versteckte. Von den Touristen, ohne die so manche Familie in die Städte auswandern müsste, weil sie ausschließlich vom Bed & Breakfast leben. Antworten auf Fragen. Überall Gemeinsamkeiten –  und Gegensätze: Karge Landschaften, spröde Menschen. Gemütliche Dörfer, Zeit für ein Schwätzchen von Tür zu Tür. Sprechende Namen und Namenlose mit Geschichten, Anekdoten und Geschichte.

Auch ungefragt erfährt man so manches. Stoney Park, das herrliche Herrenhaus mit den dicken Plüschteppichen, die alle Geräusche schlucken und uns himmlischen Schlaf schenkten, errichtet von einem Architekten, der nur drei Häuser baute: dieses hier in Aberfoyle, eines in Australien und eines in Neu-England. Mit einer mächtigen Treppe aus Eichenholz, die selbst vor deutschen Bombern Schutz bot, die über den Firth of Forth, Callandar und Loch Lomond in Richtung Glasgow eindrehten, um die Brücken über den River of Clyde zu zerstören. Geschichte ist überall in Schottland lebendig. Die Schauplätze sind allesamt bekannt, ja berühmt. Urquhart und Inveraray Castle. Das Schlachtfeld von Culloden. Ullapool, Oban, Portree. Hollywood hat kaum ein Küstenstädtchen und erst recht kein altes Gemäuer ausgelassen. Harry Potter war genauso hier wie Mel Gibson als Robert the Bruce, Liam Neeson als Rob Roy und Roger Moore oder Sean Connery als James Bond. Schottland hat große Literaten hervorgebracht und große Literatur. Schotten geizen niemals mit Geschichten. Die Weite des Landes weitet auch das Gemüt.

Die Luft in den Highlands ist anders: Getrieben und gepeitscht von atlantischen Winden atmet sie überall sprudelndes, perlendes, mooriges, quellendes, quietschendes Nass. Von Moosen und Flechten überwuchert durchqueren Bergrücken wie eine Wirbelsäule aus Gneis das Land, reflektieren mal schwarzes, mal grünweißes Licht, tauchen Täler und Höhen in Tupfer von Nebeln und flüssiger Jade.

Natürlich führen alle Wege ins nördliche Hochland am Loch Ness vorbei. Auch wir spähen angestrengt in die kabbeligen, kreuz- und querlaufenden, kleinen Wellen und trauen unseren eigenen Sinneseindrücken nicht, weil wir ahnen, wie leicht man wahrnimmt, was man so sehr wünscht wahrzunehmen. Das Loch liegt groß und grau zu unseren Füßen. Irgendwie fad und öde, vom überreizten Ruhm des eigenen Mythos zehrend. Loch Ness wurde nicht nur in alle erdenklichen Richtungen durchtaucht, be-ultraschallt und satellitengestützt durchleuchtet, zuletzt hat man es sogar leer laufen lassen – computergesteuert, aber immerhin. Auch hier ist Geschichte überaus lebendig von der Neuzeit überholt, entzaubert worden. Kultur hat sich mit Macht vor die Natur geschoben. Ein Eindruck, der sich hinter jeder Biegung, in jedem Tal, bei jeder neuen Aussicht zur Einsicht verfestigt.

Die Natur ist von berauschender Schönheit: die weißschäumenden Wasser der Fälle von Dochart, die Schwarzen Berge im Hochland von Loch Tulla, die liebliche Landschaft um das Loch Lomond, italienischer als der Lago Maggiore, oder der Mull of Kintyre, mediterraner als die korsischen Küstengewässer, die herbschöne Isle of Skye, die Nordsee nördlich von Inverness an den goldenen Gestaden von Nairn, die Silberstrände der Atlantikküste bei Mallaig, eine Verheißung des versunkenen Atlantis? Überall üppig blühende Tränende Herzen, Rhododendren und Azaleen. Wir kommen kaum hinterher, unsere Sinne zu sortieren, weil wir von Düften und Blicken, von Stimmungen und Klängen und dem alles untermalenden Geschmack goldenen Gerstenmalzes überflutet werden.

Man könnte diese Aufzählung beliebig fortführen. Aber immer ist da auch diese andere Komponente von Schottland. Die Natur ist schon lange nicht mehr wild und unberührt. Die Wälder sind längst abgeholzt und großen, einsamen Heideflächen gewichen. Kein Tal, in dem nicht mindestens eine trutzige Burg die Handschrift und den Namen eines Kultur schaffenden Clans trägt. Kein Hafen oder Museum, wo nicht ein Dudelsackspieler Touristen um ein Schmerzensgeld antönt, -fleht, -flennt, -heult und -brummt.

Nicht nur die Schlösser und Burgen selbst zeugen vom zähen Ringen des Menschen mit der so schwer zu zähmenden Natur. Zeugnisse kühner Architektur und Ingenieurskunst gibt es in Schottland in einer eindrucksvollen Dichte: Talsperren, Wasserkraftwerke, Windparks, stolz geschwungene Brücken, Burgen mit Zinnen und Türmen, mit Mauern, die Jahrtausenden trotzten, mit Bewohnern von Rom bis Norwegen, lange bevor es Norwegen, das Zwillingsland Schottlands, im Bewusstsein der Europäer gab. Steinkreise und Hügelgräber aus der späten Stein- und frühen Eisenzeit mit Graffiti von durchziehenden Wikingern zeigen, dass sich Natur und Kultur schon lange vor unserer Zeitrechnung im prägenden Wettstreit miteinander befanden.

Auf einen echten Angeliter sind wir dann auch noch gestoßen – in einem Weiler abseits der großen Touristenströme hat sich ein Schotte mit der exklusiven Zucht des großen Angeliter Hausschweins selbständig gemacht. Er hatte die Nase voll von Hochlandrindern oder kostenintensiver Lachszucht in überdüngten und virenbefallenen Fjorden und hat sich für das robuste Hausschwein entschieden. Dessen Urahnen kommen aus Neumünster. Immerhin, fast so was wie eine dritte Spur auf unserer Spurensuche zwischen Angeln und Aberdeen.  Doch zurück zum Menschen und Menschengemachtes.

Das gigantische Schiffshebewerk Neptune’s Staircase in Fort William ist ein weiteres Beispiel für unseren wiederkehrenden Eindruck von einer einzigartigen Symbiose der ge-staltenden Kräfte dieses Fleckens Erde. Parallel zum Caledonian Canal verläuft der Fluss Lochy. An seinem gegenüberliegenden Ufer stehen die mächtigen Überreste von Inverlochy Castle. Hier hausten Römer, Wikinger, Normannen, Engländer und Schotten, und alle hinterließen ihre Spuren. Münzen, die aus dem Handel mit Haithabu stammten, findet man in vielen Museen. Und zahlreiche Plätze, die zum Verweilen einladen und zu Ausrufen wie jenem, den wir im Highland an einer Raststätte mit besonders spektakulärer Aussicht lasen: „Rest and be thankful!“ Wir blieben dankbar, solange es dauerte. Und mit uns war die Welt zu Gast.

Am Tag unserer Abreise ging auch das Treffen der G-8 zu Ende. Ein Gruppe junger, französischer Gipfel-Gegner kampiert am Atlantik-Strand von Prestwick. Eine Promenade wie in einem südenglischen Seebad, mit grandioser Aussicht über den Firth of Clyde, einem Postkartensonnenuntergang über den Gipfeln der Insel Arran und halbnackten Körpern in schäumender Brandung. Ein paar Weinflaschen machen die Runde. Plötzlich, ein Polizei-Jeep am Strand, ein blinkendes Blaulicht, rennende Nymphen, hektische Kavaliere mit hastig herbei geschafften Hosen. Der deutsche Beobachter mutmaßt selbst nach 8 Tagen Highlands das Einschreiten der Polizeigewalt. Doch die ziehen ab – und kommen nach 20 Minuten mit einer Riesenfuhre Fish & Chips für die jungen Leute zurück.

„Freedom for Scotland!“, skandieren die mittlerweile frierenden Franzosen aus Dankbarkeit am Strand von Prestwick.

Schottland hat sich längst befreit und seine eigene Identität gefunden. Unverwechselbar wie das Land sind auch die Menschen, die es schufen. Am Eilean Donan Castle erreichte uns die Nachricht von den Londoner U-Bahn-Bomben. Der Ticketverkäufer, ein weißhaariger alter Schotte, war erstarrt in Angst und Sorge und Mitgefühl um seine Landsleute in London. Tränen liefen ihm übers Gesicht. Seine Arbeit konnte er nicht fortsetzen.

Natürlich gibt es auch heute noch Highlander und den Rest der Welt. Und es ist auch wahr, dass die wilden Skoten und Pikten sich nur höchst ungern mit Angeln und Sachsen und Römern und Normannen vermischten. Geschehen ist es dennoch. Seitdem sind die Menschen sich näher gekommen. Und diese Begegnungen beginnen, auch uns zu verändern. In unseren 8 Tagen in Schottland konnte man das allerorts spüren.

Vielleicht kennt eine Kugel keinen Anfang und kein Ende, doch sie birgt einen Schatz, der allen gemeinsam gehört. Schottland lehrt uns, dass Natur und Kultur sich immer dann in schönster Vielfalt gegenseitig gestalten und bereichern können, wenn Menschen sich in Gastfreundschaft begegnen. Da haben wir die 3. Gemeinsamkeit unserer Spurensuche. Ja, Schottland ist eine Schatzkammer am Rande Europas. Und das ist die 4. Parallele zu Angeln, dieser Schleswiger Schatzkammer am Rande der Ostsee. Darauf erheben wir unser Mitbringsel – wie sollte es anders sein – einen flüssigen Bernsteintrank: Prosit!

Übrigens ist es schottischer Brauch, jede Begegnung mit einem kräftigen Schluck Scotch zu feiern. Auch schöne Sitten sollten vereinen!

 

 

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